Projekttage

Im Rahmen von Projekttagen geben wir unseren Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, Themen abseits des üblichen Schulalltages intensiver zu bearbeiten. In fächerverbindenden oder praxisorientierten Vorhaben entwickeln sie eigene Fragestellungen, planen Arbeitsschritte und übernehmen Verantwortung für das gemeinsame Ergebnis. Dabei werden wichtige Fähigkeiten wie selbstständiges Arbeiten und Teamfähigkeit geübt, die nicht nur in der Schule einen hohen Stellenwert haben, sondern auch in Studium und Beruf von großer Relevanz sind.

Bei uns werden Projekttage im fünften und siebten Jahrgang zu vielfältigen Themen durchgeführt. Neben Einzelvorhaben, welche von den Klassen vollkommen in Eigenregie durchgeführt werden, gibt es auch Projekte, die regelmäßig durchgeführt werden. Exemplarisch wird im folgenden ein solches Projekt aus dem Jahr 2023 in Form eines Schülerberichtes vorgestellt.

Geographieprojekt „Leben an und mit der Elbe“

Geographie vor Ort, im Herzen der Landeshauptstadt, erlebten und erfuhren die diesjährigen Teilnehmer unseres Projektes. Nach der IBA Sachsen-Anhalt 2010 wurde es bereits schon ein Jahr später aus der Taufe gehoben und seitdem regelmäßig und aktualisiert den Schüler*innen angeboten.

In diesem Jahr trafen sich alle Schüler (tatsächlich nur Jungs) am ersten Tag an der Sternbrücke zu einer Exkursion. Vorbei am Kavalier „Scharnhorst“ und an der Hubbrücke ging es zum „Zeitzähler“ in der Nähe des Elbbalkons. Hier wurden anhand der Kunstplastik einige Geographieaufgaben zum Thema Zeit und Zeitzonen gelöst. Auf dem weiteren Weg machten die Schüler Bekanntschaft mit der Bastion Cleve und dem Weg der Ottonen neben dem Dom. Weiter führte der Weg auf dem Fürstenwall mit dem Blick auf den alten Wehrturm „Kiek in de Köken“ und in den Möllenvogteigarten. Nach einem kurzen Abstecher auf den Alten Markt mit dem Magdeburger Roland vor dem Rathaus konnte das größte Bauprojekt Magdeburgs, der Brückenbau über Alte und Zollelbe bestaunt werden. Der Rückweg zur Sternbrücke erfolgte dann am Ostufer der Elbe vorbei an der im Umbau befindlichen Stadthalle.

Während der gesamten Strecke gab es ein Fotorätsel zu lösen, das am nächsten Tag fortgesetzt wurde.

Der zweite Tag begann in der Lukasklause. Vielen bekannt als Otto-von-Guericke-Museum, bietet es nicht nur Einblicke in das faszinierende Leben und Wirken dieses Politikers und Wissenschaftlers, sondern auch eine Dauerausstellung zu unserem Projektthema. Dank einer fachkundigen Führung konnte Wesentliches zum Leben an und mit der Elbe vertieft und verdeutlicht werden. Natürlich nutzten wir auch während eines Hausrundganges die Gelegenheit um Erkenntnisse von Guericke im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

Den Tag beendete ein kurzer Spaziergang bis zum Elbpegel, vorbei an der historischen Schiffsmühle und am Fluss-Strom-Projekt.

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