Sport, Austausch und gelebter Europagedanke: An unserer Schule fand am 07.05.2026 das 2. Turnier der Europaschulen des Landes Sachsen-Anhalt statt – und wurde zu einem rundum besonderen Ereignis. Insgesamt zehn Mannschaften waren angereist und verwandelten den Tag in ein lebendiges Treffen des Europaschul-Netzwerks. Mit dabei waren Teams aus Aschersleben, Bitterfeld, Gommern, Halle, Magdeburg und Wittenberg. Eigentlich war vieles auf ein Turnier im Freien ausgerichtet, doch das regnerische Wetter machte kurzfristig eine Verlegung nötig. In der Sporthalle tat das der Atmosphäre jedoch keinen Abbruch – im Gegenteil: Die Nähe zum Spielfeld, die volle Tribüne und die spürbare Spannung sorgten für eine besonders intensive Turnierkulisse. Auf dem Feld zeigten alle Teams, was in ihnen steckt: kämpferische, spannende Spiele, viel Einsatz, starke Aktionen und ein fairer Umgang miteinander prägten das Turnier. Jede Begegnung war getragen von dem Willen, das Beste zu geben – und gleichzeitig von dem Respekt, der ein solches Netzwerktreffen auszeichnet. Ein wichtiger Beitrag zum Gelingen des Turniers kam von den Schiedsrichtern, die einen tollen Job machten und die Spiele souverän, fair und aufmerksam leiteten. Besonders schön: Sie besuchen ebenfalls eine Europaschule, das Albert-Einstein-Gymnasium Magdeburg. Auch abseits des Spielfelds war einiges geboten: Vor der Halle lag der Duft von Bratwurst, Crêpes und Pizza in der Luft – und als besonderes Highlight gab es alkoholfreie Sangria. Damit wurde auch kulinarisch der Europagedanke sichtbar: Die Speisen und Getränke standen für verschiedene europäische Länder und machten das Turnier zu einem kleinen Genuss-Ausflug „einmal quer durch Europa“ – passend zur Idee der Europaschulen. Organisiert wurde diese Foodmeile von 11. Klassen unserer Schule, die so ihre Abikasse aufbessern konnten. Am Ende setzte sich das Team des Europagymnasiums Walter-Rathenau aus Bitterfeld nach 7-Meter-Schießen durch und holte sich den Turniersieg. Besonders bemerkenswert: Die Mannschaft hatte eine sehr langwierige und verspätete Anreise mit der Bahn hinter sich – und bewies dennoch beeindruckende Konzentration, Ausdauer und Teamstärke. Ein Erfolg, der umso mehr Respekt verdient. Ein großes Dankeschön gilt den zahlreichen Zuschauenden, die die Teams lautstark unterstützten, anfeuerten und den Tag zu einem echten Erlebnis machten. Genau dadurch wurde spürbar, worum es bei diesem Turnier neben dem Sport vor allem geht: Begegnung, Austausch und Zusammenhalt. Der Netzwerkgedanke der Europaschulen wurde nicht nur erwähnt, sondern gelebt.
Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Schulen, den Organisatorinnen und Organisatoren, Helfenden und Gästen – und freuen uns schon jetzt auf das nächste Turnier!

Oliver Laube (sportlicher Leiter des Turniers und Leiter der Fachschaft Sport) und Tobias Michalak (Europaschulkoordinator des AEG).